Eine Odyssee mit ungewissem Ausgang.

Nach drei Jahren Wartezeit ist eine Wohnung frei geworden! Sie ist toll und ich kann sie mir leisten (was in München ein Wunder ist) und sie hat sogar einen Balkon! In einer Email frage ich auch vorsichtig nach wie die Baugenossenschaft zu Balkonkraftwerken steht.
Die Mail wird nach einer Woche beantworte und auf das Thema wird nicht eingegangen.

Am liebsten hätte ich mir sofort ab Einzug ein Balkonkraftwerk geholt. Leider ist der Balkon wegen eines Konstruktionsfehlers der Bondenplatten gerade einsturzgefährdet.
Wird aber bald repariert. Bei der Wohnungsübergabe heißt es auf mein vorsichtiges Nachfragen, dass ein Balkonkraftwerk sich hier nicht versichern lässt.

Der Hausmeister kommt vorbei um den Balkon auszumessen, damit die neue Bondenplatte dann auch wirklich passt. Komisch, dass die nicht wissen wie groß ihre eigenen Balkone sind.

Eine Hausmeisterin kommt vorbei und entfernt den Türgriff zum Balkon. Nicht, dass ohne die Bodenplatten jemand abstürzt. Die Tür steht jetzt permanent gekippt, immerhin ist es Hochsommer.

Die Reparaturen sind abgeschlossen und der Balkon ist wieder sicher. Ein Hausmeister baut den Türgriff wieder ein, das Gerüst wird bald abgebaut. Dann kann dem Balkonkraftwerk ja jetzt nichts mehr in Weg stehen. Perfekt wäre wenn es aufgehängt wird während das Gerüst noch steht - einfacher geht es nicht.
Auf einer vollen DINA4 Seite an die Baugenossenschaft schildere ich alle Details zu den geplanten Solarpanelen, mit der Bitte um die Erlaubnis diese aufhängen zu dürfen. Der Förderantrag bei der Stadt München ist schon abgeschickt - die übernehmen 50% der Hardwarekosten. Zudem ist ein Eintrag im Marktstammdatenregister nötig, dieser ist auch schon beantragt.
Mein Plan sind zwei 400W Panele direkt in die Steckdose. Weil oft jmd. zuhause ist und bei mir viel Technik rund um die Uhr läuft, lohnt sich das für mich auch ohne Batterie. Ich rechne mit Anschaffungskosten von 300-400 Euro, die Balkonkraftwerk-Pakete von Solarway klingen gerade besonders gut. Einfach online bestellen, aufhängen und in die Steckdose stecken. Es könnte nicht einfacher sein.
Relativ schnell nach Anfrage kommt eine Antwort mit der Bitte doch noch bis zur nächsten Mitgliederversammlung der Baugenossenschaft zu warten. Dort wird dann auch das Thema Balkonkraftwerk angesprochen.

Drei Stunden lang höre ich vielen bürokratischen Formalitäten zu, dann wird zum Schluss auf Fragen einiger Genossenschaftsmitglieder erwähnt, dass an einem Konzept für Balkonkraftwerke und einer Checkliste gearbeitet wird. Das kann aber noch bis zum vierten Quartal 2025 dauern. Steckersolar scheint keine Priorität zu sein.

Bei der Renovierung der Balkone 2024 wurden auch deren Rengenrinnen entfernt. Seitdem tropft das Wasser jetzt immer von Balkon zu Balkon nach unten durch. Jetzt wurden wegen vielen Beschwerden neue Rinnen angebracht. Hier und da tropft es immer noch, aber es ist auch jeden Fall besser als vorher.
Man hätte den Moment natürlich auch nutzen können und direkt noch ein Balkonkraftwerk mit der eigens angeschafften Hebebühne anbringen können.

In der Zeit zwischen Januar und Mai 2025 rufe ich mehrfach in Büro der Baugenossenschaft an um mich nach Neuigkeiten zu erkunden. Die Damen am Telefon wirken langsam genervt von mir.
Mir ist der Satz "Was ich ihnen sagen kann ist: Wir arbeiten dran." im Kopf geblieben. Ich werde darum gebeten doch nochmal einen Brief oder eine Mail direkt an den Vorstand zu schreiben.

Ich lege mir mit Home Assistant ein ordentliches Smart Home System zu. Hier kann ich unter anderem den Ertrag meines geplanten Balkonkraftwerks anhand echter Wetterdaten an meinem Standort simulieren.
Ich gehe von einer Kostenersparnis von ca. 100 Euro pro Jahr aus.
Seit meinem ersten Brief sind 11 Monate vergangen, das vierte Quartal 25 steht vor der Tür und so schreibe ich einen zweiten Brief mit der Bitte um Genehmigung eines Balkonkraftwerks:
Auf zwei Seiten setzte ich eine einmonatige Frist, bitte freundlich um eine klare Antwort und erwähne, dass sich laut meinen groben Berechnungen ein Balkonkraftwerk inzwischen schon fast amortisiert hätte. Außerdem biete ich meine Hilfe und Zusammenarbeit an. Ist das nicht auf die Idee einer Genossenschaft?
Ein schneller Rückruf des Büros macht meine tolle einmonatige Frist direkt kaputt:
Eine sehr freundliche Dame meint mein Brief sei angekommen. Der Vorstand ist aber bis Ende September im Urlaub. "Sie legt den Brief aber mal hier hin." - vermutlich auf einen unbesetzten Schreibtisch.
Aus dem Nichts ein Anruf der Baugenossenschaft: Nicht der Vorstand, aber ein sehr netter Herr aus dem Kaufmännischen Bereich meint der Energieausschuss tagt nächste Woche und wenn man dort eine Checkliste finalisiert bekommt würde er mir diese nächste Woche schicken. Vielleicht kann die Baugenossenschaft das Ganze ja mit mir mal als erste Person ausprobieren. Klingt eigentlich sehr gut. Ich bin erfreut, dass endlich mal irgendetwas passiert.

Ein weiterer Anruf aus dem kaufmännischen Bereich: Die Checkliste kommt morgen. Die soll ich dann mal ausfüllen soweit ich kann und zurückschicken. Ich bin gespannt.

Ich bekomme tatsächlich eine Checkliste. Wie es der Zufall will habe ich heute frei und mache mich sofort ans Werk: insgesamt 10 Fotos von Geländer, Steckdosen, etc. Himmelsrichtung, Stromkreise, geplante Module, Jahresverbrauch. Sogar die Maße des Balkons soll ich angeben. (Wurden die nicht erst letztes Jahr für die Renovierung ausgemessen?) In einer Rekordzeit von vier Stunden schicke ich ausführlich ausgefüllte Checkliste zurück. Sogar ein paar Rechtschreibfehler im Formular konnte ich korrigieren.

Eine Woche später bekomme ich die Bestätigung: Die Checkliste wurde an den Elektro-Fachplaner weitergeleitet. "Dieser kümmert sich jetzt um die Einholung mehrerer Angebote." Ich weiß ehrlich gesagt nicht was ich davon halten soll.
Wie alle Mitglieder der Baugenossenschaft erhalte ich die Einladung zur diesjährigen Mitgliederversammlung am 08.12.25. Wenn ich da hingehe verpasse ich meinen Französisch-Unterricht, aber vll. kann ich dort ja zumindest einmal mit dem Vorstand reden?

Ich habe einen Abend Zeit und entscheide mich diese Website zu erstellen um die bürokratische Absurdität zu dokumentieren und die bisher vergangene Zeit besser zu visualisieren. Ich weiß noch nicht genau was ich hiermit machen will, aber ich muss diese Odyssee langsam mal mit anderen teilen.

Ich hatte schon meine Anrufe geplant um Druck zu machen, aber dann kommt endlich das Angebot. Und es nimmt mir den Atem:
2495 Euro für ein einzelnes 500W Solarpanel inkl. Arbeitskosten und Arbeitsgerüst. Allein die "Hardware" kostet fast 800 Euro. Es ist gerade Black Friday und man bekommt ein 800W Komplettpaket für 300 Euro inkl. Versand. Das kann man selbst aufhängen und einstecken.
Kurz überschlagen wäre das Balkonkraftwerk damit nach ca. 40 Jahren amortisiert! - Länger als ich bisher am Leben bin. Zum Vergleich: Die 300 Euro Variante wäre nach zwei Jahren im plus.
Aus perverser Neugier frage ich nach den anderen drei Angeboten, denn mir wurde nur das "günstigste" weitergeleitet.
Seit ein paar Tagen steht direkt neben meinem Balkon ein Baugerüst um den Schutt einer Sanierung nebenan loszuwerden.
Wenn es denn umbedingt ein Gerüst braucht (brauch es nicht), wäre gerade also wieder ein perfekter Zeitpunkt ein Balkonkraftwerk aufzuhängen. Leider ist die Wohnung nebenan keine der Genossenschaft und an den Preisen im Angebot müssen wir auch noch arbeiten.

Eine Mitgliederversammlung der BGMS ist außerordentlich langweilig. Es werden bürokratische Formularien verlesen, alle drei Jahre wird derselbe Vorstand wieder gewählt, meist auch derselbe Aufsichtsrat. Ich mache mir trotzdem Notizen: Wer sitzt im Energieausschuss, wer erwähnt Nachhaltigkeit als Ziel, etc.
Dann wird das neue Energiekonzept vorgestellt. Die Powerpoint geht nicht, dabei ist sie gefühlt dieselbe wie letztes Jahr. Dann eine Slide zum Thema Balkonkraftwerk, letzter Satz: Ein Balkonkraftwerk befindet sich kurz vor der Umsetzung. Jetzt werden Fragen beantwortet, jmd. fragt wieviel sowas kostet.
Eigentlich war mein Plan zum Ende des Abends auf den Vorstand persönlich zuzugehen, aber jetzt muss ich mich doch melden. Nervös erzähle ich von dem überteuerten Angebot. Überzeugende Antworten bleiben aus.
Die letzte Wortmeldung kommt von einem älteren Genossen, der sich beschwert, dass in seinem Haus jmd. ein Balkonkraftwerk ohne Erlaubnis aufgehängt hat. Er bekommt Applaus von der Menge. Ich kann es nicht fassen.
In der Pause kommt der Vorsitzende des Aufsichtsrat auf mich zu und meint er wäre ja Elektrotechniker und findet die 2500 Euro für ein Solarpanel auch etwas übertrieben. Ich leite ihm das Angebot per Mail weiter. Er sagt er nimmt das mal mit in die Diskussion.

Mir werden die drei anderen Angebote weitergeleitet. Das Teuerste kommt auf fast 5000 Euro für 2x370 Watt Solarpanele. Bei 100 Euro/Jahr hätte sich das in etwa 50 Jahren amortisiert. Falls ich bis dann noch am Leben bin, wäre ich auf jeden Fall schon lange in Rente.
Ich schreibe eine weitere Mail an den Vorstand, leite auch die teuersten Angebote weiter und schlage außerdem drei Punkte für die weitere Diskussion vor:
Der Vorstand des Aufsichtsrats antwortet mir in einer freundlichen Mail. Amortisationszeiten zwischen 3-5 Jahren hält er für unrealistisch, er stimmt zu, dass an der Kommunikation noch Verbesserungsbedarf besteht und kündigt an, dass sich der Elektroplaner der BGMS demnächst mit einem überarbeiteten Angebot melden wird.
Der sehr freundliche Elektro-Fachplaner der Genossenschaft ruft mich an. Zu Beginn meint er sie haben das letzte Angebot nochmal überdacht und festgestellt, dass einen extra Stromkreis für das Balkonkraftwerk zu legen doch etwas "mit Kanonen auf Spatzen schießen" war. Ich werde demnächst ein neues Angebot bekommen, das wird aber sicher auch noch so in der Höhe von mindestens 1000 Euro sein.
Als ich daraufhin vorschlage das die Genossenschaft und ich sich doch auch einfach auf ein bestimmtes Modell einigen könnten und ich es dann selbst kaufe und hinhänge meint er etwas überrascht die Idee hätten sie noch nie besprochen.
Über die nächsten 30 minütiges klagt er mir sein Leid über komplizierte deutsche Vorschriften und fängt an Schreckensszenarien zu malen: "Was wenn sie das selbst aufhängen und dann fällt das Ding runter und erschlägt ein spielendes Kind? Was ist dann!?"
Ich bin etwas überfordert von den wortwörtlichen Totschlagsargumenten, bedanke mich aber für seine Zeit und Arbeit und lasse anklingen, dass ich nicht so einfach aufgeben werde.
Kurz schaue ich nach wie schnell man eine Ausbildung zum Elektriker machen kann: 3,5 Jahre. Schon etwas lang.
Etwas überfordert von den Totschlag-Argumenten rufe ich bei meiner Versicherung an und frage nach ob sie irgendwelche Vorschriften zu Balkonkraftwerken haben. Man bestätigt mir, dass Steckersolargeräte nicht von speziellen Dienstleistern installiert werden müssen und solange ich das Gerät laut Anleitung korrekt aufhänge bei einem Unfall auch keine Schuld auf mich fällt, sondern auf den Hersteller.
Mir wird außerdem eine Rechtsberatungs-Hotline empfohlen - da werde ich auf jeden Fall anrufen. Ich fange an alle rechtlichen Fragen dafür zusammenzuschreiben.

Das Baugerüst neben meinem Balkon wurde heute wieder abgebaut. Ein Balkonkraftwerk haben sie nicht dagelassen, aber immerhin sollte der Baulärm jetzt wieder weniger werden.
Die Mitgliedschaft im Mieterschutzverein München wird mir bestätigt. Dort bin ich relativ spontan eingetreten nachdem ich festgestellt habe, dass das für Studenten nur 60 Euro/Jahr kostet.
Teil der Mitgliedschaft ist eine Rechtsschutzversicherung in Mietsachen, diese gilt ab 3 Monate nach Beitritt - zum 11. Mai werde ich dort dann mal einen Termin zu Rechtsberatung ausmachen.
Mitglied ist man für mindestens 2 Jahre, d.h. das Balkonkraftwerk hat mich jetzt schon einmal 120 Euro mehr gekostet.
Ein neues Angebot liegt in meinem Postfach: Einen neuen Stromkreis zu legen ist nun nicht mehr nötig, ein Baugerüst braucht es vll. immer noch, weiterhin geht es um ein einziges 550w Solarpanel für: 1550 Euro
Das mit dem Stromkreis werte ich mal als einen ersten kleinen Teilerfolg.

Der Elektro-Fachplaner ruft mich an weil ich mich bisher nicht auf das Angebot gemeldet habe. Es war ehrlich gesagt eine Kombination aus ich-arbeite-gerade-viel und einem Gefühl der Sinnlosigkeit.
Wir diskutieren eine halbe Stunde. Er versucht mich davon zu überzeugen, dass ein herunterfallendes Balkonkraftwerk rechtlich etwas anderes ist als ein Blumentopf. Ich versuche ihn davon zu überzeugen, dass hier komplett widerwillige Vorschriften erfunden werden: Wenn ich mir einen billigen Wasserkocher kaufe der auch schnell mal potenziell gefährliche +2000 Watt braucht, ist das der Genossenschaft komplett egal.
Wir verbleiben so, dass ich selbst nach billigeren Balkonkraftwerk-Modellen suche und mich wg. selbst kaufen und selbst aufhängen nochmal mit Vorstand und Aufsichtsrat in Verbindung setzten werde. Im Telefonat lässt sich aber heraushören, dass die Genossenschaft das Selbst-Hinhängen auf jeden Fall nicht möchte.
Ich stelle frustriert fest, dass ich wohl rechtlichen Beistand brauchen werde und lehne das Angebot per Mail dankend ab.
Ich lese, dass eine Online-Zeitung die ich abonniert habe eine Woche lang versucht alle Fragen ihrer Leserschaft zu beantworten und melde mich spontan mit der Frage:
Warum bestehen manche Vermieter darauf, dass Balkonkraftwerke von professionellen Firmen zu horrenden Preisen angebracht werden und ist das legal?
Die Redaktion meldet sich bei mir und schreibt eine Presseanfrage an die Baugenossenschaft. Leider habe ich auch nach einem Monat nichts von einer Antwort gehört.
Ich schreibe eine Mail an Balkon.Solar: Ein Verein der sich für allerlei Informationen über Steckersolargeräte einsetzt.
Schon nach ein paar Stunden bekomme ich eine Antwort: Der Verein hält das gesamte Vorgehen der Genossenschaft für unfassbar. Nicht nur wird hier eine rechtlich klare Situation ins absurde verkompliziert und bürokratisiert, auch wird komplett unnötig Zeit und Geld verschwendet - denn der Elektrofachberater wird ja auch für seine Arbeit bezahlt. Allein davon könnte man inzwischen mehrere Balkonkraftwerke aufhängen.

Nach mehreren Mails und einem Telefonat verbleiben wir mit folgendem Plan: Der Verein stellt Muster für Briefe an Vermieter zu Verfügung die die rechtliche Lage klar erklären. Basierend darauf werde ich jetzt einen dritten Brief inklusive zweiwöchiger Frist verfassen. Außerdem sollte die "Aussicht" auf weitere rechtliche Schritte enthalten sein.

Weil ich Angst habe ohne Rechtsbeistand dazustehen rufe ich am nächsten Wochentag beim Mieterverein München an und es stellt sich heraus, da bin ich genau richtig! Die Person sie für meine PLZ verantwortlich ist kennt sich besonders gut mit dem Thema aus, hat Erfahrung und versichert mir, dass der Mieterverein mich in dieser Sache natürlich unterstützen wird. Selten hat sich ein Telefonat so gut angefühlt. Ich habe das Gefühl endlich nicht mehr alleine zu sein.
Ich leite viele Dokumente weiter und lasse den Brief von Balkon.Solar durch den Mieterverein nochmal gegenlesen.

Ich schicke dem dritten Antrag ab. Basierend auf den Mustern von Balkon.Solar, gecheckt vom Mieterverein München
Ich bekomme auf Nachfrage per Mail die Bestätigung, dass der Brief, physisch sowie digital, gut angekommen ist. Jetzt heißt es warten.
Endlich ist mein zuständiger Anwalt vom Mieterverein wieder aus dem Urlaub zurück. Ich rufe an, berichte, dass es auch einen Monat nach der zweiwöchigen Frist keinerlei Reaktion der BGMS gab. Wir entscheiden uns über den Mieterverein München noch einmal einen letzten eindrücklichen Brief zu schreiben. Wenn darauf dann keine Reaktion kommt, wird das Ganze wohl vor Gericht gehen müssen.
Diesmal schickt mein Anwalt im Namen des Mietervereins eine Brief an die BGMS. Es gilt eine Frist bis zum 29.06.2026 - es heißt mal wieder warten. Währenddessen scheint draussen natürlich die prallende Sonne.
Während bei mir einen Monat nicht geantwortet wird, kommt auf den Brief des Mietervereins dann natürlich eine schnelle Antwort und doch lässt sie meine Augen rollen bis zum geht-nicht-mehr: Es wird gebeten, dass wir noch die nächste Sitzung des Energieausschusses am 08.07.2026 abwarten sollen. Dort wird das Thema besprochen.
Ich bespreche mich mit dem Mieterverein und kann nicht fassen, dass wir uns noch einmal auf eine Fristverlängerung einlassen. In einem Antwortschreiben bestätigt mein Anwalt: Wenn bis zum 15.7.2026 keine Genehmigung erteilt wird, "sehen wir uns gezwungen unserem Mitglied die Klage zu empfehlen."
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